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STADA Arzneimittel in neues Licht gerückt 18.11.2011
Der Aktionärsbrief
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionärsbrief" ist die Aktie von STADA Arzneimittel (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) noch sehr niedrig bewertet.
Den Hintergrund für den Kursrutsch der STADA Arzneimittel-Aktie Mitte September, der bis auf rund 13 EUR geführt habe, würden die Experten in der Prognoseverfehlung aufgrund hoher Abschreibungen auf Forderungen im Osteuropageschäft sehen.
So habe das Unternehmen aufgrund der Zweifel an der Werthaltigkeit seiner Forderungen in Serbien im dritten Quartal Wertberichtigungen von rund 97 Mio. EUR vorgenommen. In der Folge sei STADA Arzneimittel in den ersten neun Monaten in die roten Zahlen gerutscht. Für die Bezahlung von Lieferungen von Pharmaunternehmen an staatliche Stellen habe die serbische Regierung jetzt eine Patronatserklärung abgegeben.
Die Experten würden die operativen Quartalszahlen als ordentlich bezeichnen. So sei der Umsatz um 6% auf 1,25 Mrd. EUR gestiegen und der bereinigte operative Gewinn habe um 7% auf 240 Mio. EUR zugelegt. Netto ergebe sich ein Verlust aufgrund der Abschreibungen von 6,5 Mio. EUR oder 0,11 EUR je Aktie. Ohne die Einmaleffekte liege der Gewinn je Aktie bei 1,70 EUR. Das Unternehmen rechne sogar rein operativ für 2011 mit einem Rekordgewinn. Zudem werde für 2012 mit weiterem Wachstum gerechnet. Nach Auffassung der Experten könnte es sogar Anfang 2012 zu einer Anhebung der Guidance kommen. Dabei sei die Bewertung mit einem 2012er KGV von 8 immer noch sehr niedrig.
Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionärsbrief" hat die Aktie von STADA Arzneimittel weiteres Erholungspotenzial mit einem ersten Ziel von 22,50 EUR. Den fairen Wert habe man auf 28 EUR erhöht. (Ausgabe 46 vom 17.11.2011) (18.11.2011/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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